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Der Gebrauch des Namens Jehova in vergangenen Jahrhunderten
Heinrich Heine

Glaube verheißt Leben -

Der Gebrauch des Namens Jehova in vergangenen Jahrhunderten

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D. H. Weir, Professor für Hebraistik, erklärt deshalb richtigerweise, daß diejenigen, die behaupten, 2. Mose 6:2, 3 sei die erste Textstelle, an der der Name Jehova geoffenbart werde, „[diese Verse] nicht im Licht anderer Schrifttexte studiert haben; ansonsten hätten sie bemerkt, daß mit Name hier nicht die beiden Silben gemeint sind, aus denen das Wort Jehova besteht, sondern der Gedanke, der dadurch zum Ausdruck kommt. Wenn man in Jesaja, Kap. lii 6 liest: ‚Aus diesem Grund wird mein Volk meinen Namen erkennen‘; oder in Jeremia, Kap. xvi 21: ‚Sie werden erkennen müssen, daß mein Name Jehova ist‘; oder in den Psalmen, in Ps. ix [10, 16]: ‚Die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen‘, wird einem sofort klar, daß es etwas ganz anderes ist, Jehovas Namen zu kennen, als die vier Buchstaben zu kennen, aus denen er besteht. Man muß durch Erfahrung feststellen, daß Jehova wirklich ist, was sein Name über ihn aussagt (vgl. auch Jes. xix 20, 21; Hes. xx 5, 9; xxxix 6, 7; Ps. lxxxiii [18]; lxxxix [16]; 2. Ch. vi 33)“ (The Imperial Bible-Dictionary, Bd. I, S. 856, 857).

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"Es ist doch irgendwie seltsam, dass nach Entstehen der Zeugen Jehovas um 1876 der Eigenname Gottes erst nach und nach aus dem Sprachgebrauch der großen Kirchen verschwand und heute sogar geleugnet wird."

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